Wir, das sind Luisa, Ingo & Roman, drei Freund:innen, deren Liebe zum Kakao auf ganz unterschiedliche Weise geweckt worden ist. Doch egal ob in Mexiko, in Guatemala, in Thailand oder in Deutschland - mit jedem Schluck Kakao wurde uns bewusster, dass dieses Nahrungsmittel mehr als nur die Grundlage für Schokolade ist. Kakao ist ein Symbol für die Vielfalt und Schönheit der Natur, eine Quelle natürlicher Pflanzenstoffe und voller lebendiger Vielfalt. Eine Möglichkeit, sich mit der Natur, sich selbst und anderen zu verbinden.
Diese Erkenntnis ließ in uns den Wunsch wachsen, unsere Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen. Noch bevor wir uns über den Weg liefen, wollten wir alle dasselbe: Anderen das besondere Potenzial dieses Naturprodukts näherbringen und für ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten sensibilisieren.
Unsere Reise zu Kakao ist nicht mehr nur Teil unserer jeweils eigenen Geschichte, sondern auch Teil unserer gemeinsamen Geschichte geworden. Kakao ist für uns eine Quelle der Inspiration und Motivation, die wir mit anderen teilen möchten. Zugleich wollen wir zeigen, wie Kakaoanbau im Einklang mit der Natur, ohne den Einsatz synthetischer Spritzmittel und mit fairen Preisen für die Erzeuger:innen funktionieren kann.
DIE REISE DER KAKAOBOHNE
Der Weg der Kakaobohne von der Plantage bis zur Tasse ist eine faszinierte Reise. Ursprünglich beheimatet in den Tropen Mittel- und Südamerikas, trägt der Kakaobaum den botanischen Namen Theobroma Cacao, was übersetzt „Speise der Götter“ bedeutet – ein Hinweis auf die jahrhundertealte Verehrung der Pflanze durch die indigenen Völker.
Auf den naturbelassenen Plantagen in Peru und Costa Rica, wo unser Kakao wächst, reifen die gelb bis violett gefärbten Kakaofrüchte direkt am Stamm des Baumes heran. Nach der Ernte werden sie behutsam geöffnet. Die darin enthaltenen Samen, umgeben von einem fruchtigen Fruchtfleisch, werden für die Fermentation vorbereitet, wodurch sie ihr charakteristisches Aroma und ihre braun-violette Farbe entwickeln.
Nachdem die Kakaobohnen traditionell in Holzkisten fermentiert wurden, trocknen sie mehrere Tage unter der Sonne, bevor sie für die Weiterverarbeitung bereit sind. All diese Schritte erfordern viel Hingabe, genaue Überwachung und reine Handarbeit.
Um die wertvollen Inhaltsstoffe und das vielschichtige Aroma bestmöglich zu bewahren, werden die Kakaobohnen im Anschluss besonders schonend verarbeitet. Bei diesem feinen Prozess prägt sich die dunkle Kakaofarbe vollends aus.
Die Herstellung der Kakaomasse erfordert höchste Präzision: Die Bohnen werden klein gebrochen und von den Kakaoschalen getrennt, sodass die reinen Kakaonibs entstehen. Diese werden anschließend in Mühlen sanft vermahlen. Da Kakaobohnen von Natur aus reich an wertvoller Kakaobutter sind, verflüssigt sich die Masse durch die feine Reibung ganz ohne Zusätze. Der gesamte Prozess des Mahlens und Conchierens dauert ca. 36 bis 48 Stunden – für ein samtiges, vollendetes Ergebnis.
Nun ist die reine Kakaomasse fertig und macht sich auf den Weg zu dir.